Ein Buch, das mein Herz in tausend Teile zerrissen hat: „Alles, was ich geben kann“ von Rebecca Yarros 💔✨
Heute muss ich euch dringend ein Buch ans Herz legen, das mich in den letzten Tagen absolut nicht mehr losgelassen hat. Wenn ihr mich sucht, ich sitze wahrscheinlich immer noch mit verweinten Augen und einer Packung Taschentücher auf dem Sofa.
Ich habe in einer kleinen Pause zwischen Alltagschaos und To-Do-Listen zu „Alles, was ich geben kann“ (engl. „The Last Letter“) von Rebecca Yarros gegriffen – und was soll ich sagen? Es war einfach sooo schön. ♥
Es kommt nicht oft vor, dass mich ein Roman so tief im Inneren berührt, aber hier ging es gar nicht anders: Ich habe mit den Protagonisten von der ersten bis zur letzten Seite mitgefühlt, gelitten, geweint und bis zum Schluss so unglaublich gehofft.
Worum geht es? (Ganz ohne Spoiler!)
Die Geschichte dreht sich um Beckett und Ella. Beckett ist Soldat und bricht zu einem gefährlichen Auslandseinsatz auf. Vor Ort verändert sich alles für ihn, als er beginnt, Briefe zu schreiben – und zwar an Ella, die Schwester seines besten Freundes und Kameraden Ryan. Ella ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen und kämpft an ganz anderen Fronten des Lebens: Ihre Tochter ist schwer krank, und sie versucht jeden Tag aufs Neue, für ihre kleine Familie stark zu sein.
Durch die Briefe entsteht zwischen den beiden eine unsichtbare, aber tief emotionale Verbindung. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem anvertrauen würden. Doch als das Schicksal grausam zuschlägt und Beckett schwer gezeichnet aus dem Einsatz zurückkehrt, steht er plötzlich vor Ellas Tür. Ohne, dass sie weiß, wer er wirklich ist…

Warum mich dieses Buch völlig fertiggemacht hat (im besten Sinne!)
Rebecca Yarros hat eine Art zu schreiben, die direkt unter die Haut geht. Sie beschreibt die Achterbahnfahrt der Gefühle so authentisch, dass man gar nicht anders kann, als jede Emotion selbst zu spüren.
Als Mama haben mich die Passagen rund um Ella und ihre Kinder natürlich ganz besonders abgeholt. Dieser Spagat, den sie meistert – diese unbändige Liebe zu ihren Kids, gepaart mit der puren Angst und der emotionalen Erschöpfung –, hat mich tief berührt. Man möchte sie als Leserin einfach nur in den Arm nehmen.
Und dann ist da Beckett. Ein Protagonist, der so viel Dunkelheit in sich trägt und gleichzeitig so unfassbar sanft und beschützend ist. Die Dynamik zwischen den beiden ist keine seichte Liebelei, sondern geht direkt in die Tiefe. Es ist eine Geschichte über Schuld, unendliche Trauer, aber eben auch über Hoffnung und die Kraft, die uns nur die Familie geben kann.
Mein ehrliches Fazit:
„Alles, was ich geben kann“ ist kein Buch für zwischendurch. Es ist eine emotionale Wucht. Es bricht einem das Herz, setzt es mühsam wieder zusammen, nur um es am Ende noch einmal richtig zu schütteln. Wer Liebesromane mit echter Tiefe, großem Drama und Charakteren zum Verlieben sucht, kommt an diesem Buch absolut nicht vorbei.
Packt euch die Taschentücher bereit – ihr werdet sie brauchen!
Habt ihr das Buch schon gelesen oder steht es jetzt auf eurer Merkliste? Welche Bücher haben euch das letzte Mal so richtig zum Weinen gebracht? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare!
